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Altdeutsche Münzen Ankauf Dresden



Goldmünzen - Münzen - Ankauf zu aktuellen Preisen

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Wenn man das Sammelgebiet der Altdeutschen Münzen genauer betrachten will, muss man sich bewusst sein, das es in dem Zeitraum von 1600 bis 1870 noch kein einheitliches und zusammenhängendes Währungsgebiet gab, was dementsprechend eine große Vielzahl an unterschiedlichen Prägungen, welche aus den diversen Königreichen, Fürstentümern oder Ständen kamen, hervorbrachte.

Daher erscheint es hilfreich die Geschehnisse, beziehungsweise die Epochen ab 1600 bis 1870 kurz anzureisen um sich somit den Münzen dieser Zeit zu nähern und zu verstehen, warum welche Münzen in diesem Zeitraum geprägt wurden.

Von 1618 bis 1648 befand man sich in dem Dreißigjährigen Krieg. Bis in das Jahr 1740 durchlebten die Bürger, angefangen von dem Westfälischen Frieden, eine Epoche, die mit dem Regierungsantritt Friedrichs des Großen in dem Jahr 1740 endete. Folgend ereignete sich der Aufstieg Preußens zur europäischen Großmacht und im Anschluss erlebte Deutschland die Zeit der Französischen Revolution und die Herrschaft Napoleons. Die folgenden wichtigen Ereignisse der Geschichte, in chronologischer Ordnung, sind die Restauration und die Revolution, der Vormärz und die gescheiterte Revolution des Jahres 1848 bis hin zu der Gründung des Deutschen Reiches in dem Jahre 1871.

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Jeder dieser Zeitabschnitte hatte seine Besonderheiten, die jeden Zeitabschnitt heute als charakteristisch erscheinen lassen und dazu gehörte natürlich auch das Münzwesen mit der Prägung der Münzen.

Über das Münzwesen und die Münzen zu der Zeit des Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1846 wissen wir, dass sich das Münzwesen trotz einer verbindlichen Reichsmünzordnung des 16. Jahrhunderts in einer Krise befand. Denn die Inflation schlich aufgrund diverser Krisen im Bereich der Landwirtschaft und hohen Rüstungsausgaben voran und gipfelte im Dreißigjährigen Krieg.

Um die Heere zu finanzieren wurde das zu der Zeit im Umlauf befindliche Silbergeld eingezogen, folgend eingeschmolzen und zu Kleingeld verarbeitet, welches dann wieder mit beschränkter Umlauffähigkeit als so genannte Landmünze erneut ausgegeben wurde. Die Rettung dieser Inflation kam von den Fürsten, welche das so genannte Kipper- und Wippergeld aus dem Umlauf nahmen und eine neue und viel solidere Geldpolitik betrieben.

In dem 17. und dem 18. Jahrhundert waren verschiedene auswärtige Münzen und kleinere aber unwertige Münzen im Umlauf. Zu den Großmünzen gehören die Dukaten oder Taler und zu den Münzen mit den kleinen Nominalen die Pfennige, Halbkreuzer, Kreuzer oder Groschen mit diversen Nominalen. Die Prägung von den prächtigen Goldmünzen fand zumeist nur zu besonderen Anlässen, ähnlich der heutigen Gedenkmünze, statt. Allerdings scheiterte ein einheitliches Münzwesen aufgrund der politischen Lage, den geographischen Gegebenheiten und den steigenden Silberpreisen zu diesem Zeitpunkt.

Der wichtigste Schritt in Richtung eines einheitlichen Münzwesens gelang mit der Gründung des deutschen Zollvereins im Jahr 1833 und es wurde eine einheitliche Währung für die Süddeutschen Staaten geschaffen. Dies war ein erster und wichtiger Schritt in die Richtung der später gültigen Reichsmark, welche mit der Reichsgründung hergestellt und ausgegeben wurde.

Heute wissen wir, dass die Vielfalt an Münzen vor 1870 eine unüberschaubare Vielfalt geboten hat, da es eine Großzahl unterschiedlicher und selbständiger Königreiche, Fürstentümer, Herzogtümer und Freien Reichsstädten gab, welche alle eine eigenen Währung herausgaben, obwohl alle demselben Staatenbund, dem Deutschen Bund, untergeordnet waren.

Trotz der scheinbaren Unübersichtlichkeit gelten die Altdeutschen Münzen als ein gern gesehenes Sammelgebiet, wobei die Preise für verschiedene Altdeutsche Münzen von wenigen Euro bis hin zu einigen Tausend Euro reichen. Dieser enorme Unterschied ergibt sich zum einen aus dem Nominal der Münze und zum anderen aus dem Metall aus dem diese geschlagen wurde und natürlichen auch dem Zustand und der noch existierenden Menge dieser Münzen. Zu finden sind unter anderem und aus unterschiedlichen Materialien bestehend der Taler, der Doppeltaler, der Ausbeutetaler, der Kreuzer, der Pfennig, der Groschen und der Mariengroschen.

Aus dieser Epoche der Münzgeschichte sind uns nicht nur unzählige verschiedene Münzen sondern auch viele, in dieser Zeit entstandene Sprüche, wie „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“, erhalten.

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