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Gedenkmünzen Ankauf Dresden



Goldmünzen - Münzen - Ankauf zu aktuellen Preisen

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Gedenkmünzen haben die Funktion durch ihre Innschrift oder durch ihr Motiv an eine wichtige Persönlichkeit oder ein denkwürdiges Ereignis zu erinnern und sind als gesetzliche Zahlungsmittel anerkannt. Allerdings werden sie eher nur sehr wenig als Zahlungsmittel genutzt, da diese Münzen, im Gegensatz zu den Kursmünzen oftmals bei dem größten Teil der Bevölkerung unbekannt sind, ihr Nennwert für den täglichen Zahlungsverkehr unpraktisch ist oder weil die Münze zu einem höheren Nennwert herausgegeben wurde. Der Nennwert einer Münze oder auch der Nominalwert einer Münze definiert per Gesetz den Wert des Zahlungsmittels.

Gedenkmünzen gibt es schon sehr lange. In der Vergangenheit dienten diese Münzen oftmals dazu, ein auf einen Herrscher bezogenes Thema zu würdigen. Dies konnten zum einen die Geburt eines Sohnes oder ein großes politisches Ereignis wie eine Hochzeit oder ein großer politischer Schachzug, wie der Sieg in einem Krieg, des Herrschers sein. Demnach wurden diesen Münzen in der Vergangenheit oftmals auch Propagandafunktionen zuteil.

Auch heute werden noch viele Gedenkmünzen geprägt, wobei diese im Allgemeinen eher die Funktion haben, einem Thema oder Ereignis zu gedenken und als eine Sammlermünze populär zu werden.

Zu den sehr bekannten Gedenkmünzen in Deutschland zählen die Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland. Diese Münzen werden seit dem Jahr 1953 herausgegeben und erinnern an große, wichtige, denkwürdige und geschichtsträchtige Ereignisse der Bundesrepublik. Bis Ende des Jahres 2001 wurden in Deutschland die Gedenkmünzen, welche nicht für den normalen Geldumlauf gedacht sind, als „Deutsche Mark“ (DM) herausgegeben. Dies änderte sich ab dem 1. Januar des Jahres 2002 mit der Einführung des Euros. Seit diesem Tag werden Gedenkmünzen in „Euro“ ausgegeben.

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In den verschiedenen Ländern der Welt gibt es selbstverständlich verschiedene Gedenkmünzen, da sich die politischen Ereignisse und Gründe für die Herausgabe von Gedenkmünzen von Land zu Land unterscheiden.

In Deutschland gibt es derzeit 5 Prägeanstalten für Gedenkmünzen: das „Bayerische Hauptmünzamt“ mit dem Kennbuchstaben „D“, die „Staatlichen Münze Karlsruhe“ mit dem Kennbuchstaben „G“, die „Staatliche Münze Stuttgart“ mit dem Kennbuchstaben „F“, die Prägestätte „Hamburgerischen Münze“ mit der Kennung „J“ und seit 1990 auch die Prägestätte „Staatliche Münzen Berlin“, welche zu der Zeit der DDR unter dem Namen „Volkseigene Betrieb Münze Berlin“ entstanden war.

In Deutschland werden die üblichen Prägegrade für Gedenkmünzen in Stempelglanz und Spiegelglanz angegeben. Beides sind sogenannte Erhaltungsgrade von Münzen. Die Bezeichnung Stempelglanz bedeutet, dass die Münze keine für das Auge sichtbaren Fehler aufweist, wobei diese Art der Münze in der Realität nur äußerst selten ist. Spiegelglanz ist die Bezeichnung für Münzen, die mit poliertem Stempel, nicht aber mit polierten Ronden hergestellt werden.

In Deutschland wurde die erste Gedenkmünze am 11. September des Jahres 1953 herausgegeben und zu den bekantesten Gedenkmünzen zählen unter anderem das im Jahr 1953 geprägte 5 Deutsche Mark Stück, welches dem hundertjährigen Bestehen des Germanischen Nationalmuseums in der Stadt Nürnberg gewidmet war. Weitere Berühmtheit erlangte die Gedenkmünze zum 150. Todestag Friedrich Schillers im Jahre 1955 und auch die im selben Jahr herausgegebene Gedenkmünze zu dem 300. Geburtstag von „Türkenlouis“, dem Markgrafen von Baden, Ludwig Wilhelm.

Gedenkmünzen die in der Schweiz herausgegeben werden sind seit dem 1. Mai 2000 keine gesetzlichen Zahlungsmittel mehr, was sie bis zu diesem Datum durch Gesetzeskraft waren. In der Schweiz werden Gedenkmünzen seit 1936 in unregelmäßigen Abständen und seit 1974 wenigstens einmalig im Jahr herausgegeben. Der Nennwert ist selbstverständlich der Landeswährung entsprechend in Franken angegeben und die Münzen können, obwohl sie keine gesetzlichen Zahlungsmittel mehr sind, bei der Nationalbank und dem SBB (Schweizerischen Bundesbahnen) eingetauscht werden, da ihr Wert durch den Staat gedeckt ist.

Weiterhin gibt es heute auch noch Gedenkmünzen aus nicht mehr existierenden Ländern wie beispielsweise der DDR zu erwerben, welche allerdings heute dementsprechend nicht mehr geprägt werden. Die Deutsche Demokratische Republik prägte von 1966 bis zu ihrem Ende im Jahr 1990 Gedenkmünzen mit unterschiedlichem Wert. Die seltenste Gedenkmünze der DDR war die Gedenkmünze zum 150. Geburtstag von Karl Mark. Dabei handelte es sich um ein 20 Mark- Stück in Goldprägung.

Gedenkmünzen zählen wegen ihrer Einzigartigkeit zu den beliebten und sehr oft gesammelten Münzen unserer Zeit, wobei die Münzen von historischen bis hin zu den gegenwärtigen Gedenkmünzen reichen und der Markt für Gedenkmünzen demnach recht umfangreich ist.

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