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Silbermünzen Ankauf Dresden



Goldmünzen - Münzen - Ankauf zu aktuellen Preisen

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Unter Silbermünzen versteht man die Art von Münzen, welche einen Silbergehalt haben, der mehr als 50 Prozent des Raugewichts der Münze beträgt. Da das Edelmetall Silber in seiner Eigenschaft eher den weicheren Metallen zugeschrieben wird, muss dem Silber für die Münzherstellung noch ein weiterer und unedler Legierungsbestandteil zugefügt werden. Dieser war und ist in der Regel das Metall Kupfer.

In der heutigen Zeit werden Silbermünzen nicht mehr für den Umlauf als Währung produziert. Zwar gibt es eine 10 Euro Silbermünze auf dem Markt, welche in den Ländern, in denen diese ausgegeben wird auch als ein akzeptiertes Zahlungsmittel gilt, wird aber dennoch nur sehr selten als Zahlungsmittel verwendet, sondern vielmehr als Sammelobjekt von Sammlern gehandelt. Die Silbermünzen sind seit etwa 1970 in ihrer Funktion als Kursmünzen von dem Markt verschwunden und sind zu Sammelobjekten oder Anlagemünzen avanciert. Silbermünzen in Form von Anlagemünzen, gehören neben den Goldmünzen zu der häufigsten Form von Anlagemünzen, da diese Münzen im Grunde nichts anderes als kleine Barren in Form von Münzen sind.

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Die ersten uns bekannten Silbermünzen wurden um das Jahr 550 vor Christus in Kleinasien, genauer auf der griechischen Insel Ägina, deren Name auf die Nymphe Aigina zurückgeführt wird, geprägt. Die Verwendung von Münzen setzte sich dann in der Folgezeit in Griechenland bis etwa 400 vor Christus gegenüber dem Tauschhandel durch.

Die ersten römischen Silbermünzen wurden nach dem Vorbild der Griechen geprägt und etwa im Jahr 269 vor Christus wurde die erste Silbermünze im Römischen Reich hergestellt. Eine Art massenhafte Schlagung von Silbermünzen setzte dann ab 210 vor Christus in Rom ein. Dies war die Geburtsstunde des Denar oder Denarius. Der Denarius galt im antiken Rom als die Hauptsilbermünze im Geschäftsleben der Römer, bis hinein in das Dritte Jahrhundert nach Christus.

Zu der Zeit Karl des Großen wurde eine einheitliche Münzreform von ihm durchgesetzt. In Zuge dieses Prozesses wurde der Denar als die beinahe einzige Münze, welche geprägt wurde, eingeführt. In der Zeit vom 12. bis 14. Jahrhundert kamen noch die Brakteaten als Münzsorte hinzu. Dabei handelte es sich um äußert dünne und dementsprechend wenig stabile Münzen, die einseitig bedruckt waren und aus Silber bestanden. Allerdings wurden diese kleinen Silberpfennige im Laufe der Zeit für ungültig erklärt. In Deutschland kam dann um 1300 der Groschen als neue Silbermünze auf.

In der Neuzeit boomte die Prägung von Silbermünzen mit der Entstehung des Talers, welcher zuerst 1486 unter dem Erzherzog Sigismund eingeführt wurde.

Trotz der vielen unterschiedlichen Prägungen von Silbermünzen im Laufe der Jahrhunderte ist die Silbermünze heute, wie bereits erwähnt, kein gängiges Zahlungsmittel mehr. Allerdings erfahren die Silbermünzen immer größere Aufmerksamkeit im Bereich der Sammel- oder Anlagemünzen und werden unter der gängigen Bezeichnung Buillionmünzen gehandelt. Zu dem bekanntesten Anlagemünzen aus Silber zählen das Silberne Maple Leaf, der Wiener Silber Philharmoniker und der American Silver Eagle.

Das Silberne Maple Leaf verdankt seinen Namen dem Ahornblatt, welches das kanadische Staatswappen darstellt. Diese Münze gehört zu den umsatzstärksten Silbermünzen auf der ganzen Welt und gilt als die Alternative zu der Anlagemünze American Silver Eagle. Das Besondere an dem Maple Leaf ist, dass es aus einer Unze Silber besteht und somit in einer Feinheit von 999,9 ‰ geprägt wird. In Kanada gilt diese Münze mit dem Nennwert von 5 Dollar als ein Zahlungsmittel mit eben dem genannten Wert von 5 Dollar. Da das Silberne Maple Leaf, welches auch in Gold, Bronze und Platin geprägt wird, in so großer Stückzahl geprägt und ausgegeben wird, ist der Sammelwert eher gering. Aber dafür ist dieser Münze gut für den Silbererwerb im kleineren Anlagebereich zu verwenden, da diese Münze in Münzrollen zu je 20 beziehungsweise 25 Stück herausgegeben wird.

Der Wiener Silber Philharmoniker wird erst seit dem Jahr 2008 von Österreich ausgegeben und gilt mit einem Wert von 1, 50 Euro und dem Feingewicht 1 Unze als gesetzliches Zahlungsmittel in Österreich, welches nach Bedarf geprägt wird. Der Name der Münze ist abgeleitet von dem berühmten Orchester der Wiener Philharmoniker. Diese Münze gibt es seit 1989 in Gold, wie erwähnt seit 2008 in Silber und bisher weder in Bronze noch aus anderen Metallen bestehend und gehört dennoch zu den am meisten verkauften Anlagemünzen auf der ganzen Welt.

Der American Silver Eagle wird seit dem Jahr 1986 geprägt, ist auch in Gold und Platin erhältlich und erfreut sich großer, internationaler Beliebtheit. Auch diese Münze gilt als ein gesetzliches Zahlungsmittel in den USA und wird mit dem Nennwert von 1 US Dollar gehandelt. Die Auflage dieser Münze ist äußerst hoch, wobei auch Sammlerausgaben dieser Münze in geringer Stückzahl emittiert werden.

Da diese drei Silbermünzen in so großer Stückzahl hergestellt werden, sind sie als Sammelobjekte ungeeignet, stellen aber eine sehr gute Möglichkeit für den Erwerb kleinerer Mengen Silber zu Anlagezwecken dar.

Silbermünzen sind bei Sammlern und Anlegern gleichermaßen beliebt, da Silber zum einen laut Experten ein knapper Rohstoff ist und es noch nie zu einem Verbot von Silber, im Gegensatz zu Gold, dessen Besitz ab 1933 einige Jahre in den USA verboten war, gekommen ist.

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