
Die Weimarer Republik ist die Bezeichnung einer Zeitspanne in Deutschen Reich zwischen dem 09. November 1918 und dem 30. Januar 1930 und diese Republik war gemäß der Reichsverfassung ein demokratischer Bundesstaat.
Die Weimarer Republik war von vielen Höhen und Tiefen durchzogen, welche zum Teil als die Ursache für das Drucken von Geldscheinen und dem Pressen von Münzen zu verstehen sind. Die Worte Reparationszahlungen, Wirtschaftskrise und Inflation gehören zu den bekannten Schlagwörtern dieser Epoche. Es ist wichtig zu wissen, dass die Weimarer Republik mit einer geschwächten Wirtschaft und einem großen Schuldenhaufen, welcher durch die zu leistenden Reparationszahlungen angefallen waren, gegründet wurde. Dies hatte die Folge, dass diese Republik viel Geld drucken musste, um den Leistungen der Reparationszahlungen nachzukommen. Dies ist ein erster wichtiger Punkt um verstehen zu können, warum in der Weimarer Republik so viel Geld im Umlauf war.
Zu Beginn der Republik und zu Beginn der schleichenden Inflation wurden noch Aluminium- Münzen geprägt, wobei die geprägten 200 und die 500 Mark Stücke nur noch von den Arbeitern gefertigt wurden, damit diese eine Beschäftigung hatten. Denn die Münzen verloren praktisch mit ihrer Prägung ihren Wert und als dann die Reparationszahlungen die Wirtschaftspolitik vollständig ruinierte, Deutschland den Zahlungen nicht mehr hinterher kam und die Belgier und die Franzosen das Ruhrgebiet einnahmen, nahm die Inflation ihren Lauf. Die Folgen dieser politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse waren unter anderem der Aufstand der Kommunisten im Oktober des Jahres 1923 und dessen blutige Niederschlagung.
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Nachdem diese erste große Krise der Weimarer Republik überstanden war, organisierte die Regierung Stresemann eine neu geordnete Währung, welche die Inflation beendet. Die Ausgabe der Rentenmark durch die Regierung war der Anfang vom dem Ende der Inflation. Weiterhin wurde neben dem Papiergeld die Reichsmark eingeführt, welche bis 1948 die gültige Währung blieb. Außerdem wurden 1925 seit langer Zeit wieder Sonderprägungen herausgegeben. Dabei handelte es sich um eine Silbermünzen zu 3 und 5 Mark. Eine besonders beliebte, aber auch äußerst rare Münze dieser Zeit war die Sonderprägung einer 5 Mark Münze anlässlich des 100. Geburtstags von Johan Wolfgang Goethe.
Nach dieser kurzen Zeitspanne der Erholung und Wiederherstellung der Währung raste die Weimarer Republik schon auf die nächste Katastrophe zu. Mit der Wirtschafskrise und dem Schwarzen Freitag stand die Republik vor einem erneuten Ruin, welcher die Aktien sinken und die deutsche Wirtschaft zusammenbrechen lies und die Arbeitslosigkeit folglich ein bisher nicht gekanntes Ausmaß erreichte. Allerdings wurde während der Krise der heute äußerst begehrte Eichbaum- Fünfer ausgegeben, welcher heute sehr hohe Preise bei Sammlern erzielt.
Das im Jahr 1932 unter Brünning geprägte Vierpfennigstück, welches in einer Summe von 2 Mark in der wöchentlichen Lohntüte an die Bevölkerung ausgegeben wurde, sollte die ein neues Preisbewusstsein schaffen, welches sich aber nicht durchsetzten konnte. Das Vierpfennigstück wurde von der Bevölkerung nicht angenommen, als „Armer Heinrich“ verspottet und bald wieder aus dem Umlauf heraus genommen.
Die Münzen der Weimarer Republik sind heute, viele Jahre nach dem Ende der Republik im Jahr 1933 durch die Machtübernahme Hitlers, welcher dann 12 Jahre sein dunkles Kapitel Geschichte schreiben konnte, bei Sammlern zum Teil äußerst begehrt und es sind natürlich auch die seltenen Sonderprägungen dieser Epoche die das Sammlerherz höher schlagen lassen und die auch bei einem Verkauf hohe Preise erzielen.
Zu den Münzen der Weimarer Republik gehören der Reichs- und der Rentenpfennig, wobei der Reichspfennig zu 1, 2, 4, 10 und 50 Pfennig und der Rentenpfennig zu 1, 2, 5, 10 und 50 Pfennig heraus gegeben wurden. Die Reichsmark gab es im Wert von 1, 2, 3 und 5 Reichsmark, sowie zu Kursmünzen a 200 und a 500 Mark. Die einzigen Sonderprägungen dieser Epoche wurden mit dem Nominal von 3 und von 5 Reichsmark ausgegeben.